Mit dem Leben fängt das Sterben an

Etwas ist sicher, ich werde sterben, wir alle werde sterben…irgendwann, irgendwie…
Es gibt Tausenden Gründe, Ereignisse, Umstände oder Möglichkeiten zu sterben…. tagtäglich.

Ich denke es ist wichtiger denn je, dass wir uns diesem Tabuthema widmen. Denn solange wir uns nicht mit diesem Thema konfrontierten, solange ist es ein Entfliehen und auf der Flucht sein. Ich glaube sogar, dass wir erst wirklich zu leben beginnen, wenn wir uns mit dem Tod und unserem Sterben auseinandersetzen. Je länger wir von diesem Thema davon laufen umso größer wir die Angst.

Ich habe vor wenigen Tagen einen wunderschönen Film gesehen über einen Surfen „Jay Moriarity“. Der Film heisst «Mavericks – Lebe deinen Traum» und ist eine Verfilmung einer wahren Geschichte. Ganz tief berührt hat mich das Ende des Films, den Brief, der dieser junge Mann über seine Angst geschrieben hat und vor allem diese Worte:
„Ich weiss, das klingt komisch, aber ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht lange hier sein werde. Und genau deswegen will ich diese Welle reiten, denn wenn ich erst einmal von ihrem Kamm nach unten sehe und sie erwische werde ich Eins mit ihr. In diesem Moment werde ich spüren, dass ich am Leben bin.“ – Jay Moriarity

Es ist so essenziell, dass wir uns mit unseren Ängsten und unserer Vergänglichkeit auseinandersetzen, damit wir das Leben noch viel bewusster und mit viel mehr Leichtigkeit erfahren und vor allem genießen können. Jay ist nur 22 Jahre alt geworden, aber ich spüre so fest, dass es überhaupt keine Rolle spielt wie alt wir werden (es ist nur eine Zahl), aber dieser junge Mann ist mutig genug gewesen, sich seinen Ängsten zu stellen und hat seinen Traum, seine Vision voll und ganz gelebt in dieser kurzen Zeit.
Wie schon mehrfach erwähnt in meine Blogs und Posts, bin ich dankbar, dass ich weiss, dass ich mein Leben und meine Vision jetzt lebe und wenn ich diese Welt verlasse, dann weiss ich, dass ich nicht zurückblicken muss und denken hätte ich nur… ich habe und das tue ich, weil ich mich immer und immer wieder meinen Ängsten stelle. Es geht nicht darum furchtlos zu werden (ich glaube, dass werden wir nie sein), aber wichtig ist es uns Zeit zu nehmen für unsere Ängste und daraus erneut ins Leben geboren zu werden, so wie Jay.
Live like Jay 
(Lebe wie Jay)

Warum schreibe ich das alles?
Weil ich nicht möchte, dass jemand glaubt, mich vor dem Tod schützen zu müssen oder zu können und mich dafür wie Rapunzel in einen Turm einsperrt und mir dabei die Freiheit raubt.
Ich habe mich schon vor einigen Jahren entschieden die Verantwortung und Gestaltung meines Lebens zu übernehmen. Deshalb möchte ich mich nicht von der Politik entmündigen lassen und mir nicht von anderen erklären lassen, was gut für mich ist. 
Jeder hat seine Wahrheit sollte diese aussprechen und leben dürfen, weil es keine absolute Wahrheit für Alle gibt. Weder für dich noch für mich.

Ich wünsche mir, dass das Marionettenspiel aufhört und die Menschen vor der eigenen Haustür kehren, statt sich mit der des Nachbarn zu beschäftigen. Ich bin hier um Menschen zu bestärken, um sie in ihre Kraft zurückzubegleiten und nicht um ihnen diese zu rauben, indem ich ihnen die Verantwortung abnehmen. Denn wenn wir die Verantwortung eines Anderen übernehmen, in dem Moment endmächtigen wir diesen Menschen gleichzeitig. Wir haben gelernt Verantwortung abzugeben und somit verschenken wir einen großen Teil unserer eigenen Macht. Ich glaube sogar, dass viele Angst vor ihrer eigenen Kraft haben. Es scheint vielen leichter oder gewohnter zu erscheinen sich hinter Solidarität und Hilfsbereitschaft zu verstecken und wenn wir dann enttäuscht werden nach einem Schuldigen zu suchen, weil wir ja die Verantwortung nicht selbst tragen. 

Ich möchte nicht durch eine Zwangsimpfung geopfert werden für Andere. Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben, das musst weder du noch jemand anderes tun.
Ich übernehme Eigenverantwortung, denke selbst und will in Zukunft auch selbst über mein Körper bestimmen können. Mein Körper gehört Mir.

Ich möchte mein Leben feiern, geniessen und auskosten. Ich bin mir dabei dem Risiko, sterben zu können bewusst. Das ermutig mich noch mehr, meine Freiheit und mein Leben zu zelebrieren – JETZT-.

Unbedingt will ich weiterhin körperliche Nähe spüren dürfen, denn ohne das wäre mein Leben nicht lebenswert! Nie werden wir Sicherheit finden, indem wir unsere Freiheit opfern.

Ich weiss, dass ich mein Leben nicht nur mit einem lebendigen Körper, aber ohne Seele und Geist leben will. Denn ich bin Alles und noch so viel mehr.

Beitragsfoto von JH Photography
Bodypainting von Ramona Vörös